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ZUR SACHE 6 STICHWORT: Es rumort im Dickicht des Föderalismus
POLITIK UND GESELLSCHAFT 8
Der Holocaust steht nicht zum Verkauf 10 „Muslimische Identität“ und das explosive Vermächtnis des Multikulturalismus 12 Mama muss wieder in den Kindergarten 14 Fördern und fordern oder Macht Not erfinderisch? 16 „Die Welt in meinen Füßen“
WISSENSCHAFT UND ÖKOLOGIE 19 Wissenschaftliche Disziplin und disziplinlose Forschung 22 Wir werden immer gesünder
WM 2006 24 WM 2006: Kick für die sieche Seele oder Tritt vors Schienbein? 28 MITTENDRIN: Tod im Stadion 30 „Die FIFA sollte die Schiedsrichter anweisen, weniger kleinlich zu pfeifen“ 31 WORTGESCHICHTEN: Die Ecke 32 Die Cornflakes zur WM
SALON 36 Im Billigflieger nach Utopia? 40 Die Eigentümer des Intellekts
WELTGESCHEHEN 44 Wofür Milosevic wirklich stand
REPLIK 50 Zur Rationalität der parlamentarischen Willensbildung 52 Näher an der Wirklichkeit
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„Holocaust“ ist zu einem Schlagwort geworden, mit dem jeder beliebige Anspruch auf Sympathie und moralische Überlegenheit zum Ausdruck gebracht werden soll – er ist zu einer Plattitüde verkommen und wird zu jeder noch so unpassenden Gelegenheit ausgebreitet. Von Frank Furedi 10 Dass militante Moslems ihre Forderungen nach sozialer Anerkennung auf ihre Identität stützen, ist kein Beleg für die Existenz von „Parallelgesellschaften“, sondern veranschaulicht vielmehr, wie sehr sie in unserem Zeitgeist verankert sind. Von Julian Namé 12 Dass Eltern heute in die Schule zitiert werden, um zu lernen, wie und was sie ihren Kindern vorlesen sollen, verdeutlicht das sich wandelnde Selbstverständnis unserer Lehrinstitutionen: Nicht die Bildung der Kinder, sondern die Erziehung der Eltern wird als neue Kernaufgabe angesehen. Von Sabine Beppler-Spahl 24 Die Fußball-Weltmeisterschaft ist weder dazu geeignet, eine undynamische Wirtschaft auf Vordermann zu bringen, noch hilft sie einer Gesellschaft, sich neu zu erfinden. Im Gegenteil: Die Überhöhung des Fußballs als Katalysator des Aufbruchs ist Ausdruck der ökonomischen wie politischen Stagnation. Von Matthias Heitmann und Stefan Chatrath 36 Heute haben zwei Utopietypen Konjunktur: eskapistische und mystische Utopien. In beiden Versionen gibt es ein Happy End; in beiden Versionen bleiben die politischen Probleme der Gegenwart außen vor. Von Josie Appleton |
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Wir spüren in den Nischen des globalen intellektuellen Diskurses Ideen und Konzepte auf, die Wege aus der aktuellen geistigen und politischen Stagnation weisen können... >>
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