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NOVO 47

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NOVO 47 Inhalt

 

    EXPO 2000: Zukunft von Gestern ?

12   EXPO 2000: Ausflug ins Denken mit Grenzen
Aitak Walter-Barani und Philipp Kissel über die Negierung technischer Errungenschaften.

15   Der Öko-Wolf im Schafspelz
Philipp Kissel über die Umdeutung von "Effizienz" und "Produktivität".

16   Vision: Nachhaltige Stagnation?
Thilo Spahl kann keiner der zwölf EXPO-Thesen zustimmen.

18   Zu leichte Kost mit fetter Ideologie
Thilo Spahl über nebulöse Ernährungstheorien, die jedweder Wissenschaftlichkeit entbehren.

20   Binsenwahrheiten für morgen aus dem letzten Jahrhundert
Klaus Lampe über den notwendigen Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft.

22   Ein Ausstellungsgebäude mit Nachnutzung zu koppeln, ist absurd
Marie-Theres Deutsch über Hintergründe des architektonischen EXPO-Dilemmas.

24   Ying Yang — Kling Klang
Bernd Herrmann über die EXPO einst und jetzt.

28   Brave One World mit einem Hauch Dritte-Welt-Romantik
Aitak Walter-Barani über "nachhaltige Entwicklung" in der Dritten Welt und Fortschrittsverzicht.

32   Nachhaltige Entwicklung ist für Afrika eine Sackgasse
DeRoy Kwesi Andrew plädiert für moderne Technologie und Investitionen.

34   Aus materieller Not soll ideelle Tugend werden
Alexander Ewald über Ulrich Becks Vision einer Weltbürgergesellschaft.

36   Metamorphosen einer Weltausstellung: Mumpitz, Mystik, Mutationen
Gunnar Sohn polemisiert gegen EXPO-Neusprech und verschleuderte Millionen.

38   Die stumpfe Klinge einer dumpfen Kritik
Matthias Heitmann über den Protest gegen eine EXPO, die es gar nicht gibt.

 

    WISSENSCHAFT UND ÖKOLOGIE

40   Der Cyborg als reale Zukunftsvision
Frank Prengel über die Perfektionierung künstlicher Organe und den Nachbau des Gehirns.

42   Kindern die Umweltsünden austreiben
Richard Häusler über zweifelhafte Öko-Pädagogik.

43   Das schmeckt den deutschen Bedenkenträgern
Michael Miersch über den Kulturpessimisten Bill Joy.

 

    MEDIEN UND KULTUR

44   Der Welt flachster Dom steht in London
James Heartfield über den Millennium Dome, der zum Reinfall wurde.

 

    WELTGESCHEHEN

47   Wenn die Politik ausbleibt, verschwindet die Hoffnung
Sabine Beppler über das Fehlen einer Perspektive in der deutschen Afrikapolitik.

 


RUBRIKEN

3   ZUR SACHE
von Thomas Deichmann

5   Dafür steht NOVO
6   Leserbriefe
7   Impressum

8   ZEITGEISTER & UPDATES

9   ORTNERS ODYSSEEN
von Helmut Ortner

10   STICHWORT Europa
von Sabine Reul

21   KÄSBLATT Brief an die Inder
Satire von Sinasi Dikmen

26   NEUE MITTE
von Tillmann Prüfer

46   BÜCHER Wer liest was warum
von Hazel Rosenstrauch

50   SCHWERHÖRIBERT FASTBLINDERS
POLITISCHES WÖRTERBUCH

P wie Politisch korrrrrrekt, Aldä!
von Matthias Heitmann

 

 


12   Nichts hat die EXPO mit dem Fortschrittsgeist einstiger Weltausstellungen zu tun. Den Besucher erwarten keine Superlativen, sondern nachhaltige Understatements. Aitak Walter-Barani und Philipp Kissel berichten wie selbst die Industrie technische Errungenschaften negiert.

18   Die Frage "Was braucht der Mensch?" will die Buchreihe zur EXPO beantworten. Doch was herauskommt sind abenteuerliche und nebulöse Ernährungstheorien, die jedweder Wissenschaftlichkeit entbehren, findet Thilo Spahl.

28   Auf der EXPO werden nur Projekte von Entwicklungsländern vorgestellt, die dem Leitbild der "nachhaltigen Entwicklung" folgen. Dieses Konzept verlangt von ihnen, dass sie sich mit ihrer jetzigen Situation begnügen und auf Fortschritt verzichten, kritisiert Aitak Walter-Barani.

32   Der schwarze Kontinent kann es sich nicht leisten, sich nachhaltig zu entwickeln. Der Erdteil braucht schleunigst moderne Technologie und Investitionen, warnt DeRoy Kwesi Andrew.

40   Künstliche Organe werden immer perfekter und bald auch besser als ihre natürlichen Konterfeis. Auch Teile des Gehirns werden in absehbarer Zeit nachbaubar sein, sagt Frank Prengel.

44   Die Macher der Weltausstellung in Hannover haben Probleme, mit ihrem Ausstellungskonzept zu begeistern. Dabei hätten sie am Millennium Dome in London lernen können, wie man es nicht macht, meint James Heartfield.

47   Deutschland wolle sich verstärkt um den schwarzen Kontinent kümmern, verkündete Außenminister Joschka Fischer während seines Afrikabesuchs. Doch die "Realpolitik" lässt jegliche Perspektive für Afrika vermissen, findet Sabine Beppler.




   
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