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"Feminine" (weiche) Werte finden heute in fast jeder Lebenssphäre viel größere Anerkennung als "männliche" (harte). Das ist allerdings weniger ein Ergebnis der Überwindung der "Frauenunterdrückung" als Folge der Abkehr von hohen Erwartungen, von Rationalität und Ehrgeiz und anderen ehemals positiv besetzten Werten. Dieser Kulturwandel ist ganz und gar geschlechts-unspezifisch und betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Das zeigt sich nicht zuletzt an der zunehmenden Invasion des Staates in die Privatsphäre und der damit einhergehenden Revision des Rechtssystems. Auch darum geht es in unserem aktuellen Schwerpunkt. Im hinteren Teil des aktuellen Heftes haben wir mehrere Seiten dem ersten Jahrestag des NATO-Kriegs gegen Jugoslawien gewidmet. Ausgewiesene Experten schildern das Schachern um Macht und Einfluss in einer zunehmend militarisierten westlichen Welt. Eine anregende Lektüre wünscht Thomas Deichmann
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Wir spüren in den Nischen des globalen intellektuellen Diskurses Ideen und Konzepte auf, die Wege aus der aktuellen geistigen und politischen Stagnation weisen können... >>
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